Mit unserem ersten Meetup des Jahres für Business Analysten und Requirements Engineers haben wir gleich ein Thema angegangen, das die meisten von uns mit gemischten Gefühlen verbinden: Ausschreibungen.

Drei Speaker brachten dabei völlig unterschiedliche Perspektiven mit. Simon Gemel beleuchtete die Seite der ausschreibenden Partei - also jener, die die Ausschreibung gestaltet und die Anforderungen definiert. Armin Fürst von der TechTalk sprach aus der Sicht eines teilnehmenden Unternehmens. Und Gerhard Hipfinger von Openforce, der die Mühen des Teilnehmens aus eigener Erfahrung kennt, arbeitet bereits an einer möglichen Softwarelösung, die beide Seiten besser zusammenbringen soll. Sein aktueller Arbeitstitel zur Software: „Verganta" Mit AI, versteht sich. Voraussichtliche erste Verfügbarkeit der Software mit Mitte 2026.

Die gemeinsamen Nenner

So unterschiedlich die Blickwinkel auch waren, in einigen Punkten waren sich alle drei einig.

Letztlich geht es immer darum, eine langfristige, partnerschaftliche Beziehung aufzubauen. Hinter all den Formalismen stehen am Ende Menschen. Ein klarer Prozess und die strikte Einhaltung der Regeln auf beiden Seiten ist keine leere Bürokratie. Sie stellt sicher, dass alle Beteiligten faire und gleiche Chancen haben. Juristen sind deine Freunde. Egal auf welcher Seite man sitzt: rechtliche Begleitung ist essenziell. Nur ein Jurist kann alle relevanten Regeln vollständig erklären und absichern.

Und schließlich: Ausschreibungen können für alle Beteiligten ein gutes Geschäft sein. Die ausschreibende Partei bekommt im besten Fall das optimale Angebot, die teilnehmende Partei erschließt sich einen neuen Vertriebskanal für ihre Leistungen.

Das Fazit?

So aufwendig und langwierig eine Ausschreibung auch sein mag — am Ende kann sie für beide Seiten ein echter Gewinn sein.

Impressionen